Thomas Knneth
Friedrich-Neuper-Str. 2b
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Wer oder was um Himmels Willen ist OLGANSTR...???

Dieses furchtbare Wort-Monster steht fr OLGAnisator, was zwar zugegebener-
maen kaum mehr erhellend sein drfte, aber immerhin hat sich der Kerl
jetzt vorgestellt.

Der geneigte Leser hat mglicherweise schon etwas von OLGA gehrt. Dieses
- von Thomas Much erdachte - Protokoll (OLGA ist ein Akronym fr object
linking for GEM applications) gestattet es, Objekte (das knnen z. B. Tne,
Bilder oder Texte sein) in Dokumente von Anwendungen einzubinden. Der
Witz an der Sache ist da eine kluge Instanz (wir nennen es schnde
OLGA-Manager) Verbindungen zu der Anwendung, die diese Objekte bearbeiten
kann, herstellt. Ein Beispiel: mein Programm STELLA verwaltet beliebige
Dateien (auf Festplatten, CD-Roms oder sonstwo). Nehmen wir an der Anwender
hat eine Texel-Datenbank, ein GEM Metafile und einen ASCII-Text in die
Datenbank importiert. Doppelklicks auf die entsprechenden Datenstze bewirken
folgendes: Texel oder ArtWorx (Kandinsky wre auch ein geeigneter Kandidat)
wird gestartet. Der Benutzer kann nderungen an den Dokumenten vornehmen.
Sobald er sie abspeichert wird STELLA vollkommen ohne Zutun des Anwenders
seinen Datenbestand anpassen. Dies ist besonders praktisch weil STELLA versucht,
von den Dokumenten kleine Vorschaubilder zu erzeugen. Wenn in ArtWorx aus einer
Mcke ein Elefant wird so bekommt STELLA dies mit und erzeugt das 'thumbnail'
dieses Datensatzes neu.
Soweit so gut.
Leider untersttzen nur ein paar Anwendungen das OLGA-Protokoll. Und genau
hier setzt der OLGAnisator ein. Er wird zum Bindeglied zwischen dem Manager
und der Anwendung mit der der Benutzer letztlich arbeitet.

Rechtliches
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Die bernahme in PD-Serien oder CD-ROMs sowie Cover-Disks und damit
vergleichbare Vertriebsformen bedarf meiner ausdrcklichen Zustimmung.
Der Upload in Mailboxen oder ftp-Servern mit kostenlosen Download ist
erlaubt und erwnscht.
Computer-Programme sind fehlerhaft! Ob dies zu mittleren Katastrophen fhrt
oder gnzlich unbemerkt bleibt ist schwer vorauszusagen. Ich sage das jetzt
nicht weil ich kein Vertrauen in meine Programme habe sondern weil sich
Abstrze des Systems nie gnzlich ausschlieen lassen; der Anwender sollte
darauf vorbereitet sein. In diesem Zusammenhang mu ich darauf hinweisen
da ich keine Haftung fr Schden bernehme, die durch den Gebrauch vom
OLGAnisator entstehen. Die Benutzung erfolgt ausschlielich auf eigene Gefahr.
Alle Rechte bleiben beim Autor. nderungen am Programm oder der Dokumentation
sind nicht zulssig.

Installation und Anwendung
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Zur Konfiguration von OLGA selbst sage ich hier nix; der geneigte Leser mag
sich an passender Stelle darber informeiren.
Damit der OLGAnisator seine Aufgabe erfllen kann mu er anstelle der
eigentlichen Anwendung in der olga.inf eingetragen werden. Hierzu ein
Beispiel:
xyz.app ist ein Texteditor, dem Dokumente (oder besser Objekte?) des Typs
.TXT zugeordnet werden sollen. Folgendes gehrt dann in die olga.inf:
.TXT=x:\...\olganstr\olganstr.app
Da der Editor selbst das OLGA-Protokoll nicht kennt mu der OLGAnisator
die administrativen Aufgaben bernehmen. Sobald eine Anwendung den
Manager beauftragt, .TXT-Dateien zu bearbeiten wird der OLGAnisator
gestartet. Da er natrlich mit .TXT nichts anfangen kann mssen wir ihm
noch sagen wer dafr zustndig ist, nmlich unser xyz.app
Dafr gibt es die Datei olganstr.inf, die sich entweder im selben Pfad
wie der OLGAnisator selbst oder im Heimat-Verzeichnis des Benutzers (dazu
mu die Environmentvariable HOME gesetzt sein) befinden mu.
Ihr Aufbau:
.ext=x:\...\...\app.app
In unserem Beispiel wrden wir hier
.txt=x:\...\...\xyz.app
eintragen.
Mehr ist an Konfigurationsarbeit eigentlich nicht zu leisten. Zum Schlu noch
kurz die Arbeitsweise des OLGAnisators. In regelmigen Abstnden wird
geprft ob sich Zeit und/oder Datum der zu bearbeitenden Datei gendert hat.
Dies ist der Fall wenn eine Anwendung das Dokument sichert. Wenn der OLGAnisator
hier Unterschiede feststllt teilt er dem Manager mit da die entsprechende
Datei aktualisiert werden mu. Der Manager widerum wird diese Information
Protokoll-gem an die richtigen 'Client'-Anwendungen weiterleiten.
Die Zeit zwischen 2 Vergleichen kann der Anwender in der Konfigurations-
datei angeben:
DELAY=xxxxx
xxxxx gibt dabei die Zeitspanne in Millisekunden an.

Epilog
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Ich hoffe, der OLGAnisator erfllt seinen Zweck zur vollsten Zufriedenheit des
Anwenders. Ich bin auch immer an Bugreports sowie Anregungen fr die weitere
Entwicklung des Programms interessiert.
Wer mag, kann mir also gerne schreiben. Meine Adresse findet sich am Anfang
dieses Textes. Bitte immer an Rckporto denken. Schneller geht's via email.
Zu erreichn bin ich unter tk@n im MausNet oder im Internet unter
tskuenne@linguistik.uni-erlangen.de
