                      T  R  A  N  S  I  S  T  O  R

                      V e r s i o n   1 . 9 2

                      Neu: Mit Quelltexte fuer alle!

                     ********************************


Was, wie, wo, wer? 
==================
Dieses  Schaltschemazeichnungsprogramm  wurde urspruenglich  von  Rainer 
Stamm  als  Shareware-Programm entwickelt.  Auf meine  Bitte  und  einem 
kleinen Obulus hin zeigte sich Rainer aeusserst grosszuegig und gab  mir 
den Quelltext,  in dem ich ihm versprach, diesen nicht weiterzugeben. In 
der  Zeit  danach baute und baue  ich dieses Programm immer  wieder  mal 
etwas nach den eigenen Beduerfnissen aus.  Neue Versionen schicke ich in 
diejenigen FTP-Server wo die ATARI-Sektion am aktivsten ist.  Wer  nicht 
vernetzt ist, kann sich an den COMPUTER-CLUB-ELMSHORN (CCE) wenden. Auch 
dort erhaelt man dieses Programm per Diskette.  Man wende sich dabei  am 
besten an Jens Schulz.


C o p y r i g h t
=================
Ende  Mai  1995  erhielt  ich von Rainer Stamm  eine  E-Mail  mit  einem 
Dankeschoen,  dass  ich  sein Programm in den vergangenen  Jahren  stets 
gepflegt und in den CCE und in FTP-Servern weitergegeben habe und er gab 
seine Quelltexte ab sofort fuer JEDERMANN frei.

Wenn TRANSISTOR weitergegeben wird, muss es stets vollstaendig mit allen 
Quelltexten  und Info-Texten weitergegeben werden.  Weitergabe darf  nur 
unendgeltlich erfolgen!  Die vollstaendige Weitergabe in beliebige  FTP-
Server und PD-Pools ist ebenfalls erlaubt.


TRANSISTOR - Weiterentwicklung und Weitergabe in Servern oder CCE
=================================================================
Die  Entwicklung des PD-UNIX-Systemes LINUX ist mir ein grosses  Vorbild 
lebendiger Programmentwicklung.  Jedermann,  der dazu faehig  ist,  kann 
sich  an der Entwicklung beteiligen und seine erweiterte Version  wieder 
via  INTERNET  an die dafuer vorgesehenen Server  weitergeben,  wo  sich 
jeder die neuste Version besorgen kann. Auf diese Weise entwickelte sich 
LINUX zu einem hochwertigen UNIX-System,  das heute auf PCs,  ATARIs und 
vielleicht auch auf weiteren Computerplattformen angewendet wird.

Aehnlich  verhalten  wollen  wir uns  bei  TRANSISTOR.  Wenn  jemand  am 
Programm  etwas aendert oder erweitert und das Programm in den CCE  oder 
einem andern PD-Pool weitergibt oder in einen FTP-Server "pumpt",  moege 
man mir bitte eine E-Mail,  oder Postkarte,  mit entsprechendem  Hinweis 
schicken.  Ich  werde  dann die Meldung in die  deutschsprachige  ATARI-
Newsgruppe  im  INTERNET/UseNet und in die  dazu  geeignete  MAUS-ATARI-
Softwaregruppe bekanntgeben.  Hat jemand Zugang zum MAUSNET (oder  einem 
andern  Netz),  moege er sein erweitertes TRANSISTOR in  einen  dortigen 
FTP-Server  weitergeben.  In diesem Fall bitte ich unbedingt,  mir  eine 
Diskette  mit  dieser  neuen Version ebenfalls  vollstaendig  mit  allen 
Quelltexten zuzusenden oder man teile mir den entsprechenden  FTP-Server 
mit.  Man  kann  mir  aber auch das  ZIP-,  ZOO-  oder  LZH-komprimierte 
TRANSISTOR UUcodiert in meine Mailbox schicken.  Das wird allerdings vom 
MAUSNET aus wegen dem gestrengen Uebertragungslimit nicht moeglich sein. 
Ich werde die TRANSISTOR-Erweiterung testen und dann dem CCE und den mir 
bekannten FTP-Servern weiterleiten.


Versionsnummern von TRANSISTOR:

   Um  es  einfach  zu  machen und damit  die  volle  Versionsnummer  im 
   Dateinamen voll ersichtlich ist,  soll die fortlaufende  Nummerierung 
   sein: TRANS192.xxx TRANS193.xxx TRANS194.xxx etc. ....

   Wenn   TRANSISTOR  eine  spektakulaere  Eneuerung  oder   Erweiterung 
   erfaehrt,  sollte  man mit TRANS200.xxx weiterfahren.  Dies ist  z.B. 
   dann gegeben, wenn jemand das Beduerfnis verspuert und umsetzt, einen 
   Postscriptexporter,  - der aber einwandfrei funktioniert -,  zu inte-
   grieren. Oder er implementiert TRANSISTOR in eine volle GEM-Umgebung.

   Natuerlich  koennte es passieren,  dass es zu einer  Nummernkollision 
   kommt.  Z.B.  wenn  zwei  Personen  fast am  selben  Tag  ihre  neuen 
   Versionen auf einen Server schicken. Allerdings halte ich dies, wegen 
   der  vermutlich  geringen Entwicklungsaktivitaet  fuer  sehr  unwahr-
   scheinlich.  Man koennte dieses Risiko natuerlich einschraenken, wenn 
   mich jeder,  der seine Version auf einen Server "jagen" will,  vorher 
   informiert  und  nachfraegt,  ob seine  Versionsnummer  wirklich  die 
   naechste ist.  Auch das ist natuerlich nicht absolut sicher. Aber die 
   Kollisionswahrscheinlichkeit  ist  gering im  Bereich  der  INTERNET-
   verbundenen FTP-Servern,  weil ich diese mit ARCHIE nach TRANSxxx.xxx 
   abfragen kann.


Wer  TRANSISTOR erweitert oder aendert,  muss dies unbedingt  in  diesem 
MANUAL.DOC  (First-Word-Plus-Format) oder MANUAL.TXT in  einem  Extraab-
schnitt  am  Schluss mit Namen,  Adresse,  wenn vorhanden  auch  mit  E-
Mailadrese,  neue TRANSISTOR-Versionsnummer im Titel und der  Erklaerung 
zur  Erweiterung  oder Veraenderung,  beschreiben.  MANUAL.DOC  ist  die 
First-Word-Plus-formatierte Datei,  MANUAL.TXT ist der reine ASCII-Code. 
Wenn man im Besitze des First-Word-Plus ist, sollte man damit editieren, 
damit  man  den Text links- und rechtsbuendig  formatieren  kann  (sieht 
besser aus) und ihn als DOC- und TXT-Datei abspeichern.  Benutzt  jemand 
einen  andern  Editor  und  editiert  die  ASCII-Datei,   dann  ist  nur 
MANUAL.TXT auf dem neusten Stand. In diesem Fall ist die DOC-Datei, weil 
nicht mehr aktuell,  bei der Weitergabe der neuen TRANSISTOR-Version  zu 
loeschen.



Zusammenstellung aller Dateien und Programme
============================================
TRANS19\
|
|_____TRANS_RT.PRG       Das  compilierte TRANS192.GFA
|_____TRANS192.GFA       Der GFA-Quellcode (INLINE-Codes included)
|_____TRANS192.LST       Der LST-Quellcode (reine ASCII-Datei)
|_____TRANSIST.DFN       Notwendige Source-Datei
|_____TRANSIST.RSC            "       "      "
|_____HELP.DAT           TRANSISTOR-Online Helpdatei
|_____HELP.DOC           TRANSISTOR-Online-Helpdatei (WP-formatiert)
|_____MANUAL.DOC         Manual WP-formatiert (Teil davon in HELP.DAT)
|_____MANUAL.TXT         Manual ASCII-Code
|_____NEWUPDAT.DOC       Neuste Aenderungen WP-formatiert
|_____NEWUPDAT.TXT       Neuste Aenderungen ASCII-Code
|
|_____SCHALTPL\
|         |
|          ---- (Diverse Schaltbilder als PAC- und TPC-Dateien.)
|
|_____SYMBOLE\           Symbol-Bibliothek-Dateien
|         |
|         |_____AMPL_ATT.TPC
|         |_____DIGITAL.TPC
|         |_____STAMMDAT.TPC
|         |_____SYMBOL_2.TPC
|         |_____SPEZIAL.TPC
|         
|_____TITLBILD\
|         |
|         |_____TITLBILD.PAC  <---- Wird beim Programmstart gezeigt.
|         |_____TITLBILD.TPC
|         |_____WIDKOND.PAC         Teil des Titelbildes
|         
|
|_____INLINES._RS\         Enthaelt INLINE-Codes und Assembler-Codes
|         |                von Rainer Stamm
|         |_____INLINE.INL\
|         |         |
|         |         |_____LUPE.INL
|         |         |_____PM85_86.INL
|         |         |_____STADLOAD.INL
|         |         |_____STADPACK.INL
|         |         |_____TPC_LOAD.INL
|         |         |_____TPC_PACK.INL
|         |         
|         |_____INLINE.IS\
|         |         |
|         |         |_____PM85_86.IS
|         |         |_____PACKSTAD.IS
|         |         |_____LOADSTAD.IS
|         |         
|         |_____INLINE.ASS\
|                   |
|                   |_____PM85_86.ASS
|                   |_____PACKSTAD.ASS
|                   |_____LOADSTAD.ASS
|         
|
|_____INLINES._TS\      Diese INLINE-Codes sind aus dem GFA-Quelltext
          |             von mir gesavt. Diese muss man wieder einbinden,
          |             wenn man eine LST-Datei ladet.
          |
          |_____STADDEC.INL   (Teil der Prozedur: stadload)
          |_____ZOOM.INL      (Teil der Prozedur: zoom)
          |_____GD.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____GS.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____GV.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____PACKBILD.INL  (Teil der Prozedur: planspeichern)
          |_____ENTPACK.INL   (Teil der Prozedur: entpacken)
          |_____MAKESTAD.INL  (Teil der Prozedur: packstad)
          |_____WANDEL.INL    (Teil der Prozedur: pm8586)

                    Die benutzten Namen der INLINE-Dateien  korres-
                    pondieren mit dem verwendeten Integervariablen-
                    namen in der GFA-, bzw. LST-Quelldatei.



A d r e s s e n
===============

Adressen von Rainer Stamm und Thomas Schaerer:     Siehe weiter unten.


Der in diesem Manual genannte Computerclub CCE:

                              Computer Club Elmshorn e.V.
                                   - gemeinnuetzig -
                              ATARI ST/TT/FALCON-Gruppe
                              Kontaktperson:  Jens Schulz
                              Postfach 261
                              D-25302 Elmshorn
                              (Deutschland)

------------------------------------------------------------------------


TRANSISTOR:    Der urspruengliche Infotext von Rainer Stamm
===========================================================
 
Die Bildformate von Transistor:
------------------------------- 
  '*.PIC':   
    Screen-Format,  kann gelesen und geschrieben werden.  Wird von den 
    meisten Programmen verstanden (z.B. 'Signum!2').
 
  '*.PAC':   
    STAD-Format,  kann  gelesen und geschrieben werden und braucht  am 
    wenigsten Platz.  Das Packen dauert aber ca. 10-20 sec.  Ich werde 
    jedoch versuchen den Packer in Assembler zu uebersetzen.  Das  man 
    noch schneller packen kann sieht man ja bei 'STAD'.  Dieses Format 
    kann auch mit 'Signum!2' gelesen werden.
          
  '*.TPC':   
    TRANSISTOR-Format,  kann gelesen und geschrieben  werden,  braucht 
    weniger Platz als 'PIC',  jedoch meistens mehr als 'PAC' und  wird 
    nur  von 'Transistor' verstanden,  sollte also nicht mehr  benutzt 
    werden. (Anhang dazu, siehe weiter unten.)
 
  '*.PI3':   
    DEGAS-Format, kann nur gelesen werden.
 
  DIGITAL RASTEN:
    Sollten  Sie das Programm 'DIGITAL 1.1' besitzen,  so koennen  Sie 
    digitale  Teile einer Schaltung mit 'DIGITAL' zeichnen und  testen 
    und  anschliessend  als 'PIC'  in  'TRANSISTOR'  uebernehmen.  Mit  
    'DIGITAL RASTEN' wird das Bild um zwei Pixel verschoben und so  an 
    das Raster von 'Transistor' angepasst.
 
  RASTER UND SYMBOLE:
    Wenn Sie ein neues Symbol zeichnen,  so muessen Sie darauf achten, 
    dass  die  Anschlusspunkte  auf den am Rand  des  Editors  gekenn- 
    zeichneten Punkten liegen,  sonst bekommen Sie Schwierigkeiten bei 
    der 'Verdrahtung' mit eingeschaltetem Raster.
 
  Bekannte Fehler:
    Sie  sollten es vermeiden bei heruntergeklappten Menue eine  Taste 
    zu druecken, Teile des Bildschirms koennten geloescht werden.
 
    Auch  sollten Sie nicht versuchen einen Schaltplan auf eine  volle 
    oder  schreibgeschuetzte  Diskette zu speichern,  dabei  geht  der  
    Schaltplan mit Sicherheit verloren und das Programm  verabschiedet 
    sich.
 
    Auch hier koennte ich noch Hilfe gebrauchen,  leider liefen  meine 
    Abfang-Routinen immer nur im Interpreter,  beim fertigen Prg.  gab 
    es nur Abstuerze. Man koennte zwar vorher den freien Speicherplatz 
    abfragen aber diese Funktion dauert meiner Meinung nach zu lange.


------------------- HELP.DAT im Programm (Start) ---------------------



T R A N S I S T O R  (Minimalst-Manual)
=======================================

Ein  richtiges Manual fuer TRANSISTOR gab es  urspruenglich  nie.  Das 
Programm ist auch derart bestechend einfach und trotzdem  komfortabel, 
dass  man  es  mit dem ersten  Projekt  bereits  verstanden  hat.  Auf 
Anregung  eines  Anwenders  stellte  ich  trotzdem  eine  ganz  kleine 
Beschreibung zusammen. Hier ist sie.....


Menuefunktionen
---------------

<   ATARI-Logo       

      Umschaltung fuer Accessory. 
         (Keine Angst, Bild wird zwischengespeichert.)


   Datei            

      Schaltplan speichern und laden.

      Symboltabellen speichern und laden.

      Ausschnitt laden:   
         Es  wird eine weitere Bilddatei geladen.  Aus dieser  wird  ein 
         Auschnitt mit linker Maustaste oder Taste 'x' markiert. Dadurch 
         erscheint wieder die zu bearbeitende Bilddatei und man kann den 
         Ausschnitt einfuegen. Ebenfalls mit linker Maustaste oder Taste 
         'x'.

      Disk-Menue:
         Diskinfo,  Neuer  Ordner anlegen,  Datei loeschen und  Diskette 
         formatieren.

   Symbol

      Auswaehlen
         In der Symboltabelle kann man vor dem Waehlen des Symboles noch 
         bestimmen,  ob  man  die Moeglichkeit haben  will,  das  Symbol 
         gedreht und gespiegelt zu benutzen. Dazu klickt man ins oberste 
         breite   Rechteck  oder  man  drueckt  die   Space-Taste.   Das 
         geschnappte  Symbol ist mit linker Maustaste oder Taste 'x'  im 
         aktuellen Schema zu platzieren.

      Entwerfen/Aendern
         Es oeffnen sich 5 kleine Fenster.  'Symbol aendern'  anklicken. 
         Es  zeigt sich die geladene Symboltabelle.  Symbol  auswaehlen. 
         Man kann im Zeicheneditor editieren,  in den andern Fensterchen 
         das Symbol drehen,  spiegeln,  veschieben und loeschen.  Danach 
         klickt  man  auf 'OKAY' und legt das Symbol in der  Tabelle  an 
         gewuenschter Stelle mit linker Maustaste ab.  Danach  verlaesst 
         man diesen Bereich mit 'ABBRUCH'.
         ACHTUNG:  Nicht vergessen mit 'Symbol speichern' in 'Datei' die 
         Symboltabelle zu speichern!

      Schnappen
         Aus  dem  Mauszeiger wird ein Quadrat.  Dieses  entspricht  der 
         Maximalgroesse eines Symboles. Damit kann man auf der Zeichnung 
         einen Ausschnitt schnappen und in der Symboltabelle  ablegen. 
         U.U.  muss  man vorher aus Platzgruenden erst eine andere  oder 
         neue  Symboltabelle laden.  Durch nachtraegliches Editieren  in 
         der Symboltabelle kann das Symbol noch wie gewuenscht  positio-
         niert werden.


   Zeichnen-,  Loeschen-,  Block-,  Lupe-,  Drucken- und Diverses-Menue-
   funktionen beduerfen keiner zusaetzlichen Erklaerung.



TRANSISTOR  (Erweiterungen von  Th. Schaerer)
=============================================

Menue- und Tastatursteuerung
----------------------------
   Die  meist benutzten Maus-Menuesteuerungen sind zusaetzlich  mit  der 
   Tastatur (Shortcuts) steuerbar.  Die zugehoerigen Buchstaben sind bei 
   den Menubefehlen eingetragen. Die Steuerung ist mit Klein- und Gross-
   buchstaben moeglich.


   Raster GROSS, KLEIN, AUS (Erneuerung August 1997):

      Es  ist nun moeglich,  mit der Taste 'y' oder  'Y',  waehrend  der 
      Arbeit  auf dem "Reissbrett",  die Rasterung nicht nur wie  bisher 
      ein- und auszuschalten.  Die Rasterung kann GROSS,  KLEIN und  AUS 
      gewaehlt werden.

      Dies  gilt  waehrend  der  Operationen  Zeichnen,  Symbol  setzen, 
      Bereich loeschen,  sowie Block kopieren oder verschieben und  Aus-
      schnitt laden und setzen,  und das Verschieben eines Textes.  Wenn 
      die Rasterung aktiv ist, erscheint links im Menubalken ein weisses 
      'Y'  fuer  grosse und ein weisses 'y' fuer  kleine  Rasterung  auf 
      schwarzem Hintergrund.


   Radiergummi:   

      Die  Groesse  des RADIERGUMMI kann waehrend  des  Radierens  durch 
      Taste  'r'  oder 'R' veraendert werden.  Dies  ermoeglicht  gross-
      zuegiges Radieren,  als auch das Putzen in den kleinsten  Winkeln. 
      Wenn  der Radiergummi seine maximale Groesse erreicht,  wird  dies 
      durch  ein  Bell kundgetan,  denn beim naechsten Schritt  wird  er 
      wieder  klein.  Neu  kann  auch mit Hilfe der  Taste  'x'  praezis 
      radiert werden: "Gummi" setzen und Taste 'x' druecken.


   Fadenkreuzfunktion: 

      Beim  Zeichnen der Verbindungen bildet sich zwecks Justierung  ein 
      Fadenkreuz.  Das ist nichts Neues.  Neu ist,  dass dies jetzt auch 
      beim Verschieben von Symbolen,  nachdem dem man sie der  Symbolta-
      belle  entnommen  hat,   moeglich  ist.   Ebenfalls  neu  ist  das 
      Fadenkreuz  bei  der Blockverschiebe-  oder  Blockkopieroperation, 
      sowie  bei der Verschiebung von Texten.  Diese beiden neuen  Funk-
      tionen werden waehrend des Arbeitens mit der Space-Taste aktiviert 
      und deaktiviert.


   Linienart:

      Die Linienarten wurden durch einige selbstdefinierte Muster erwei-
      tert.  Zusaetzlich  kann  jetzt  mit der  rechten  Maustaste  auch 
      zurueckgeschaltet werden.


   Defaulteinstellung der Linienart mit Taste '-':

      Defaulteinstellung der Linienart ist ausgezogen,  ohne Pfeile  und 
      hat  eine Breite von 1 Pixel.  Falls man nach  andersartiger  Ein-
      stellung  die  Defaulteinstellung vergessen hat und  man  befindet 
      sich im Zeichenmodus 'Linien',  'Box',  'Kreis' oder 'Dreieck' und 
      man moechte wieder im Defaultmodus weiterarbeiten, drueckt man die 
      Taste '-'.


   Menubalken ausblenden: 

      Dies  geht  mit  Maus,  Taste 'w' oder 'W'.  Mit  'w'  bleibt  der 
      Mauszeiger erhalten,  mit 'W' nicht.  Retour wieder mit  'w',  'W' 
      oder Maustaste.



Diverse Erneuerungen, TRANSISTOR-Erfahrungen und Hinweise
---------------------------------------------------------

   Editiermenue fuer Symbole:

      Die  Geschwindigkeit der Symbolverschiebung im  Editiermenu  wurde 
      verzoegert, damit es mit der Maus pixelweise etwas leichter geht.

      Speicherung in STAD-Format xxxxxxxx.PAC  (Anhang zu TPC-Format):

         Die  Speicherung  in das STAD-Format PAC  ist  etwas  unsicher. 
         Manchmal wird bei Re-LOAD auf dem Bildschirm ein Chaos erzeugt. 
         Dann  ist die PAC-Bilddatei zerstoert.  In diesem Fall ist  die 
         Speicherung  zu  wiederholen und mit LOAD  zu  testen,  ob  die 
         Speicherung   okay  ist.   Es  empfiehlt  sich   waehrend   dem 
         Arbeitsprozess  das  sichere,  aber  auch  gut  komprimierende, 
         jedoch  veraltete  TPC-Format zu verwenden.  Erst am  Ende  der 
         Arbeit  mit  TRANSISTOR  die  Datei  in  das  STAD-Format   PAC 
         speichern.  Mit diesem Format ist es moeglich, die Zeichnung im 
         SIGNUM  2  weiter zu verarbeiten.  SIGNUM 2  bietet  die  Moeg-
         lichkeit,  die  Groesse der Hardcopy  zu  dimensionieren.  Dazu 
         kommt, dass die Hardcopy des  SIGNUM 2  eine wesentlich bessere 
         Qualitaet  (Schwaerzung)  aufweist,   als  die  des   ATARI-ST-
         Betriebssystemes.

   Mit Hilfe von Bildconvertierungsprogrammen (Empfehlung: GRAFTOOL) ist 
   es moeglich aus der PAC-Datei PC-kompatible Bilddateien (z.B. GIF) zu 
   erzeugen, um die in TRANSISTOR erzeugten Schemata auch auf dem PC und 
   andern Plattformen weiter zu verwenden.


   Starten in GEMINI, GEMINI-Mupfel oder anderer Zeilenkommandoshell:

      TRANSISTOR erlaubt die Uebernahme einer Bilddatei, welche nach dem 
      Starten  des  Programmes erscheint und  sofort  bearbeitet  werden 
      kann.  Somit  kann TRANSISTOR von einem  Zeilenkommandointerpreter 
      (GULAM,  WS_DOS, GEMINI-Mupfel) oder GEMINI (Bilddatei-Ikone ueber 
      das TRANSISTOR-Ikon schieben) sinnvoll gestartet werden.


   Thema Bildbeschleuniger:

      Auch  beim TRANSISTOR bringt ein  Bildbeschleuniger  zusaetzlichen 
      Komfort. Gute Erfahrung machte ich mit TURBO-ST (Version >=1.82+). 
      Probleme  gibt es mit diesem Beschleuniger nicht.  Mit  QUICK-ST-2 
      funktioniert TRANSISTOR ebenfalls problemlos. QUICK-ST-2 beschleu-
      nigt das Fuellmuster-Zeichnen jedoch nicht.  Die besten Ergebnisse 
      liefert NVDI. Ich benutze auf meinem ST allerdings nur die Version 
      3.02. Sollte es Probleme mit moderneren Versionen geben, moege man 
      mir dies bitte mitteilen.


   Backup-Aufforderung von veraenderten Symboltabellen:

      Will man das Programm mit Maus oder durch das zweimalige  Druecken 
      der Q-Taste verlassen,  wird man,  wie es sich  gehoert,  hoeflich 
      gefragt,  ob man TRANSISTOR auch wirklich adjeu sagen moechte.  Es 
      koennte  ja  eine Anwandlung sein.  :-))) Neu  kommt  hinzu,  dass 
      zusaetzlich  eine Tabelle mit Gebimmel anzeigt,  welche  Symbolta-
      bellen neu angelegt oder veraendert und abgespeichert  wurden.  In 
      diesem Fall wird man zum Anfertigen von Backups  aufgefordert.  Es 
      koennen  maximal 20 Symboltabellen bearbeitet  werden,  was  wahr-
      scheinlich bei weitem ausreichen duerfte.




Die vorletzten Erneuerungen (Version 1.9)
-----------------------------------------

   Programmstart und Filesectorbox:

      Wird TRANSISTOR ohne Uebergabe einer Bildatei  gestartet,  oeffnet 
      sich automatisch die Fileselectorbox,  um eine Bilddatei zu laden. 
      Will  man  jedoch mit dem Zeichnen eines  neuen  Schema  beginnen, 
      klickt man bei dieser einfach auf <Abbruch>.

      Startet   man  TRANSISTOR  mit  der  Uebergabe   einer   Bilddatei 
      (Zeilenkommandointerpreter oder z.B.  mittels Mausschiebung  einer 
      Bilddatei  ueber TRANSISTOR-Icon in GEMINI),  oeffnet  sich  logi-
      scherweise  die Fileselectorbox nicht  automatisch.  Neuladen  ist 
      selbstverstaendlich nach Programmstart weiterhin moeglich.


   Texteingabefunktion:

      Wie  bisher dienen die Funktionstasten zusammen mit <Shift>  dazu, 
      dass man 20 Extrazeichen eingeben kann.  Dazu gehoeren  selbstver-
      staendlich  Zeichen  wie  und .  Neu ist,  dass  in  einem  Feld 
      oberhalb des Eingabefeldes alle Zeichen angezeigt werden.

   Zeichnen:

      Das Zeichnen der Kreise und Dreiecke wurde verbessert.  Nach jedem 
      Zeichnen  eines Kreises oder Dreieckes musste man bei der  Wieder-
      holung erst zurueck in die Menuleiste. Dies ist nicht mehr noetig.


   Das Speichern (SAVE) der Bilddateien:

      Bisher  wurde getestet,  ob der Dateinamen im entsprechenden  Pfad 
      bereits existiert.  War dies der Fall,  fragte eine Alert-Box,  ob 
      man die vorhandene Datei tatsaechlich ueberschreiben moechte.  Neu 
      ist,  dass bei vorhandenem Pfad und Dateinamen,  eine Backup-Datei 
      von der bereits vorhandenen gespeichert wird. Diese heissen dann:

          Neu gespeichert:         Backup-Datei mit 'B' am Schluss:
          xxxxxxxx.PAC     ---->   xxxxxxxx.PAB
          xxxxxxxx.TPC     ---->   xxxxxxxx.TPB
          xxxxxxxx.PIC     ---->   xxxxxxxx.PIB





   Neu beim Laden und Speichern von Dateien:

      Beim  Laden und Speichern von Bilddateien wird  getestet,  ob  die 
      Extension im Namen der Datei zulaessig ist.  Ebenfalls wird gemel-
      det    wenn   der   Pfad   oder   die   Datei   nicht    existiert 
      (Zeilenkommandouebergabe).  Nach  Bestaetigung der  Alertbox,  als 
      Folge einer Fehleingabe,  stellt sich die Fileselectorbox  automa-
      tisch im selben Pfad erneut zur Verfuegung.


   UNDO-Funktion:

      Hat  man  bisher  die UNDO-Funktion ausgeloest und  man  hat  eine 
      Bildsequenz zu leichtsinnig rueckgaengig gemacht,  war dies  ulti-
      mativ.  Jetzt nicht mehr. Ein erneutes Druecken auf die UNDO-Taste 
      und man hat stets das letzte Bild vor dem Druecken der UNDO-Taste. 
      Die Bildsequenz,  bzw. das gesamte Bild, ist wie vorher. Dies gilt 
      auch beim Laden eines neuen Bildes.  Passt einem dieses nicht, ein 
      Druck auf die UNDO-Taste und das alte ist wieder da.  Ein erneutes 
      Druecken  und man sieht wieder das vorher  neugeladene  Bild.  Die 
      UNDO-Funktion erhielt somit einen Flippfloppcharakter.



   Verbessertes Diskmenu:

      Der  Restspeicherplatz kann auf Diskette A und B (wie bisher)  und 
      neu  auf dem aktuellen logischen Laufwerk ermittelt und  angezeigt 
      werden. Das aktuelle logische Laufwerk ist dies, wo das letzte Mal 
      eine Schema- oder Symboldatei geladen oder gespeichert wurde.




Die vorletzte Fehler-Entdeckung (Version 1.9)   Blitter:
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   Dieser  Fehler  bestand wahrscheinlich schon immer.  Ich  konnte  ihn 
   frueher  jedoch nicht erkennen,  weil mein ST erst seit kurzem  einen 
   Blitter besitzt.  Ist der Blitter eingeschaltet, wird die Darstellung 
   des  Radiergummi in den unteren Kanten eckig statt abgerundet  darge-
   stellt.  Es kommt selten vor, dass beim Schieben des Radiergummi zwei 
   kleine Punkte (Pixels) zurueckbleiben.  Man kann sie mit dem  Radier-
   gummi sogleich loeschen.  Wem dies stoert,  empfehle ich den  Blitter 
   bei der Benutzung des TRANSISTOR abzuschalten.

   Ich konnte diese Stoerung nicht beheben. Wer Rat weiss, moege ihn mir 
   bitte mitteilen.




Das letzte Update Version 1.91 (TRANS191.GFA):
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   Pfadprobleme, eine Entdeckung eines Users:

      Per  E-Mail teilte mir jemand mit,  der noch immer die  TOS-eigene 
      Fileselectorbox benutzt,  dass TRANSISTOR die Pfade nicht  richtig 
      lesen kann.  Dies bemerkte ich nie, weil ich praktisch seit Beginn 
      meiner  ATARI-Aera FSELECT von Martin Patzel benutze.  Dieser  ist 
      offenbar in der Lage diesen Fehler zu "absorbieren" .  Der  Fehler 
      ist  behoben und ausreichend gestestet.  Der selbe  Fehler  zeigte 
      sich  auch bei der Fileselectorbox BOXKITE-1.71 (Demoversion)  von 
      Harald Becker und zeigt sich nun ebenfalls nicht mehr.


   Limitierter RAM-Verbrauch:

      Neu  ist fuer allfaellige Multitaskinganwendungen eine  RAM-Benut-
      zerbegrenbzung  des TRANSISTOR auf 600 k-Byte inklusive  Programm, 
      Resourcedateien und Bilddateienzwischenspeicherungen.




Das letzte Update Version 1.92 (TRANS192.GFA):
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   Rasterung

      Es ist nun neu moeglich,  mit der Taste 'y' oder 'Y', waehrend der 
      Arbeit  auf dem "Reissbrett",  die Rasterung nicht nur wie  bisher 
      ein- und auszuschalten.  Die Rasterung kann GROSS,  KLEIN und  AUS 
      gewaehlt werden.


   Koordinatensteuerung mit Taste 'X' oder 'x':

      Es geschieht all zu leicht,  dass man beim Zeichnen mit der  Maus, 
      beim  Setzen  der Koordinaten mit der  linken  Maustaste,  um  ein 
      Rasterpunkt  verrutscht und man muss den soeben gezeichneten  Teil 
      nochmals wiederholen.  Neu ist,  dass man diese  Koordinatenpunkte 
      auch  mit der Taste 'X' oder 'x' setzen kann.  Um ein  Verrutschen 
      sicher  auszuschliessen kann man die Maustaste fuer diesen  Augen-
      blick einfach loslassen.  Diese zustzliche Funktion ist  ueberall 
      dort  implementiert wo mit der linken Maustaste  Koordinatenpunkte 
      gesetzt werden.


A d r e s s e n
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Der Vater von TRANSISTOR:     Rainer Stamm
                              Heckenweg 1
                              D - 27389 Lauenbrueck
                              (Deutschland)
                              MAUSNET:   Rainer_Stamm@hb2.maus.de


Der Verfasser dieses Artikels und derjenige der TRANSISTOR erweiterte:

                              Thomas Schaerer
                              Im Lindenhof 6
                              CH - 8307 Effretikon
                              (Schweiz)
                              INTERNET:  schaerer@isi.ee.ethz.ch



ts / 31.08.1997 

------------------- HELP.DAT im Programm (Ende) ----------------------



Schlusswort, Thema GFA-BASIC-Programmierung
===========================================
Wer sich mit dem Quelltext dieses Programmes  auseinandersetzt,  gehoert 
zur  "Rasse" der GFA-BASIC-Programmierer.  Dies duerfte  heutzutage  ein 
kleiner Rest (der Faehnlein der sieben Aufrechten) geworden sein. Da ich 
noch  immer  mit  einem ATARI-ST arbeite,  gibt sich  immer  wieder  die 
Gelegenheit  etwas in GFA-BASIC zu programmieren.  Ich haette  nun  eine 
grosse Freude,  wenn sich jemand,  der sich mit dem Quelltext  auseinan-
dersetzt,  aber  auch  sonst  ein GFA-Freak ist,  bei  mir  via  E-Mail, 
Postkarte  oder sonstwie,  zwecks allfaellig interessanten  Diskussionen 
melden wuerde.

                                                       Thomas Schaerer
                                                       CH-Effretikon
                                                       05.06.1995
                                                       08.12.1996
                                                       31.08.1997

****************************** SCHLUSS *******************************

