diverse Unix-Tools fr TOS und MiNT
Status:	Public Domain
Autor:	Volker Hemsen u.a.
Datum:	04/1996, 05/96, 06/96, 07/96, 12/96

Die beiliegenden ttp-Dateien enthalten kleine Hilfsprogramme fr TOS
und MiNT. Sie sollten in die Verzeichnisse 'u:\bin' oder 'u:\usr\bin'
kopiert werden und werden in der Regel mittels einer Kommandozeilen-
shell aufgerufen.

free [-lv]
	Den freien Speicher bestimmen und das Ergebnis nach stdout
	ausgeben. Mit der Option '-l' werden alle Blcke einzelnt
	aufgelistet. Bei '-v' erhlt man die Versionsnummer. free
	ist dem gleichnamigen Mupfel-Shell-Kommando nachempfunden!

ll [...]
	ll ist eine Abkrzung fr ls -l. Es werden die Dateien des
	aktuellen Verzeichnisses in langer Form ausgegeben. Ansonsten
	ist alles wie bei ls.

fsfind [-v] [startpath] [name|inode]
	Mit fsfind knnen Dateien und Ordner, die auf den Namen name
	lauten gesucht werden. Ferner kann der Dateiname der inode
	ermittelt werden. Die Suche beginnt im aktuellen Verzeichnis
	oder in 'startpath' und wird dann in die darunter liegenden
	Ordnerebenen fortgesetzt. Mit der Option -v kann das Programm
	etwas gesprchiger gemacht werden.

filescan [-alg] [filename]
	Dieser Filescanner ermittelt die Quantitt jedes ASCII-Zeichens
	und gibt das Ergebnis ber stdout aus. Bei Option a werden die
	Ergebnisse fr alle ASCII-Zeichen (0 bis 255) und bei l fr die
	darstellbaren Zeichen (32 bis 255) ausgegeben. Ohne eine dieser
	beiden Optionen erhlt man die Werte fr das Alphabet. Mit dem
	Flag g wird zustzlich eine *-Grafik ausgegeben.

showenv
        Zeigt das Environment und die Kommandozeile an, mit der es auf-
        gerufen wurde. Ideal zum Austesten von bergaberoutinen.

link [-vsq][source filename][destination filename]
        Legt einen harten oder symbolischen Dateilink an. Dies funktioniert
        natrlich nur bei Dateisystemen, die eine solche Option auch erlauben:
        harte Links: z.B. Minix-Partition unter MiNT und symbolische Links
        unter MiNT auf Laufwerk U:\. Beide Pfade mssen auf dem selben Datei-
        system, d.h. der selben Partition liegen.
        Die Optionen: -v (Version anzeigen), -s (symbolischen Link erzeugen)
        -q (kein weiteres Protokoll ausgeben)

pwd [-lv]
	Zeigt den aktuellen GEMDOS-Pfad an. Mit v wird auch die Version
	und mit l die aktuellen Pfade aller GEMDOS-LAufwerke angezeigt.
	Es gibt leider leider Shells bei denen dieses Kommando nicht ein-
	gebaut ist (z.B. tcsh)

getclock [-vn]
	Misst den Takt des 68030er und traegt ihn in den Cookie CPUC ein.
	Bei v wird die Version angezeigt und mit n der Takt neu ermittelt,
	ansonsten der Keks ausgelesen.

sysinfo [-vxkahsml]
	Sysinfo gibt Informationen ber den Rechner und Teile des OS aus.
	Mit v wird die Version und mit x die Syntax angezeigt. h informiert
	ber Hardware, s ber Software, m ber Speicherauslastung, l ber
	die Laufwerke und Treiber und a oder keine Angabe ber alles. Bei
	k wird am Programmende auf einen Tastendruck gewartet.

si [-a#s#]
	Spielt die Sozialistische Internationale mit dosound() im Hinter-
	grund ab. Der Speicher wird erst wieder freigegeben, wenn das
	Liedchen zuende ist, also ideal unter MiNT. Mit a und einer Ziffer
	von 5 bis 15 wird die Lautstrke und mit s 5..25 die Abspielge-
	schwindigkeit eingestellt.
